Dinge aus meinem Leben...

Wenn ich hier schon der neuzeitlichen Passion der Selbstdarstellung fröhne, möchte ich Ihnen doch den einen oder anderen Aspekt in meinem Leben näher bringen, der mir wichtig ist, oder der mein Leben prägt...

Hören Sie noch gut?

Diesen Satz hört niemand von uns gerne. Meine Mutter brachte mich in Konversationsrunden immer zur Weissglut, wenn Sie "Hesch es verstande?" vor versammelter Mannschaft zu mir sagte. 
Ich wäre so gerne im Boden versunken, jedes Mal.
Heute weiss ich, dass es ihre Sorge war, dass ich etwas Wichtiges verpassen könnte und ich so gut schauspielern kann, dass man mir nicht ansieht ob ich nur nett lächle oder tatsächlich nur noch Göschenen-Airolo-Durchfahrt zwischen meinen Ohren herrscht.

Ja, sie haben richtig gelesen - ich bin hochgradig schwerhörig.

Die Menschen die mich bereits kennengelernt haben, werden von mir früher oder später darüber aufgeklärt - heute eher früher als später. Man lernt mit den Jahren tatsächlich, sich besser verständlich zu machen und zu akzeptieren, dass man nun mal den Leuten sagen muss, wenn man nicht mitkommt. Sehen tut es keiner, und vergessen dass man es weiss, leider sehr schnell.

Wenn Sie also Fragen haben oder Hilfe benötigen in Sachen Schwerhörigkeit - melden Sie sich ruhig bei mir. Ich habe mittlerweile über 25 Jahre Erfahrung damit..

Mein Lebensgefährte...

Wenn ich den nicht mögen würde, wäre wohl so einiges falsch gelaufen :)
Spass beiseite. Mein Lebensgefährte hat nach 15 Jahren Berufserfahrung im Fernsehbereich seine Leidenschaft zum Fotografieren gefunden. 
Und zum Schreiben. 
Und zum Filmen.
Kurz gesagt: er ist in diversen Medien mit einem Auge für
Satire und Ästhetik unterwegs. 
Wenn ein Foto gefällt, darf man es auch als Keilrahmen bei ihm bestellen.
Stöbern Sie doch mal auf seiner Seite herum:

Mehndis...

Es gab tatsächlich eine Zeit in meinem Leben, da wurde ich von meinen Chefs zu einem Gespräch gebeten, weil ich während einem Job das damals nigelnagelneue Internet nebenher als Vorlagensuchmaschine für Henna-Motive missbraucht habe!
Meine Arbeitskolleginnen würden Ihnen jetzt sagen, dass das unmöglich sei, da ich immer so extrem pflichtbewust und ernsthaft am Arbeitsplatz bin.
Na ja, damals war meine Leidenschaft für diese wundervolle Kunst definitiv etwas stärker - kaum zu glauben.
Auch heute noch packt es mich immer wieder. Dann wandern meine Freestyle-Muster auf alle möglichen Oberflächen.
Hier eines meiner Werke - auf meinem alten Labtop.

Tippeln, bis es passt...

Bereits beim ersten ComputerKurs 1995 im Gymnasium merkte ich, dass ich ein Flair für das Raustüfteln von Handlungsabläufen habe. Ein neues Programm war für mich nicht Überforderung, sondern ein Entdeckungsabenteuer.
Die Möglichkeiten damals noch mit dem ganz profanen Powerpoint und Excel waren ein Aaaah und Ooooh für unsere Generation. Obwohl ich die einzige in der Klasse war, die keinen PC zu Hause stehen hatte, machte ich lauter 6er in den Prüfungen - mit links.
Später merkte ich, dass das nicht so selbstverständlich war, dass man ein neues Programm so leicht erlernt und begreift wie das Ding da im Bildschirm funktioniert. Und heute merke ich, dass selbst ich in gewissen Dingen zu einem analogen Dino werde. *schmunzl*